Wohnungswirtschaft
Warum es sich für die Wohnungswirtschaft
lohnt, Energie zu sparen!
Neben den demografischen Entwicklungen
und damit verbundenen strukturellen Veränderungen muß
sich die Wohnungswirtschaft natürlich auch mit den Energiepreissteigerungen und all
ihren Folgenerscheinungen auseinandersetzen. Das Dilemma, als Vermieter
in Energie sparende Maßnahmen zu investieren, von denen dann der Mieter
finanziell profitiert muß allerdings von vielen Seiten betrachtet
werden. Öffentliche Ziele wie z.B. der Klimaschutz vermischen sich
stark mit wohnungswirtschaftlichen Interessen. Gewinn und
Wertsteigerungsmöglichkeiten, langfristige Vermietbarkeit des
Wohnungsbestands und Mietpreissteigerungs- möglichkeiten seihen hier
genannt. Die steigenden Energiepreise mit den betroffenen Kostenarten
Heizkosten/ Warmwasserbereitung, Strom und mittelbar betroffene
Betriebskosten erreichen erhebliche volkswirtschaftliche Dimensionen.
Was bedeutet dies nun für die Wohnungswirtschaft?
Wohnungswirtschaftliche
Auswirkungen:
- Die Nachfrage nach energetisch guten
Wohngebäuden wird steigen.
- Die Leerstandssituationen werden sich in
unsanierten Gebäuden verschärfen.
- Drohender Mietpreisverfall bei
schlechten Energiebilanzen.
- Notwendige Anpassung des
Nutzerverhalten.
Bautechnische Auswirkungen:
- erhöhter Investitionsbedarf
- Schimmelthematik: Luftaustausch,
Lüftung
- systematische Einsparmaßnahmen
Genau diese Auswirkungen formulieren dann
die Anforderungen an energieeffiziente Gebäude: Langlebige
Qualitätsprodukte müssen bei wirtschaftlichen Investitionskosten die
größtmögliche Energieeffizienz beim gegebenen Nutzerverhalten
erbringen.