Finanzielle Hilfen
"Geld vom Staat?
- Ein Witz! - Keineswegs!"
Vielen Energieversorgern, dem Bund und den Ländern ist sie wichtig: Die
Unterstützung und Förderung der Energieeinsparung im Gebäudebestand
und der Erneuerbaren Energien. Das Wissen um mögliche Ersparnisse,
notwendigen Klimaschutz und wirtschaftliche Anreize hat hier also
einiges bewirkt. Mittlerweile stehen zahlreiche finanzielle Hilfen in
Form von Förderprogrammen zur Verfügung. Angeboten werden
zinsgünstige Darlehn oder direkte Zuschüsse. Auch eine Kombination ist
häufig möglich.
In der Regel sind die Förderungen immer
an gewisse Voraussetzungen gebunden. Es müssen z.B. festgelegte
Wärmedurchgangswerte, vorgeschriebene CO2-Ersparnisse oder bestimmte
Bauteildicken erreicht werden. Eine genaue Abstimmung eines
Förderprogramms mit dem Modernisierungsvorhaben und ein guter
Gesamtüberblick über die möglichen finanziellen Hilfen sind sehr
wichtig. Nur so werden finanzielle Hilfestellungen optimal
ausgeschöpft. Auch die fachliche Anerkennung der geplanten
energetischen Modernisierungsmaßnahmen ist für die notwendige
Antragstellung in den meisten Fällen verpflichtend. Nur besonders
qualifiziertes Fachpersonal ( z.B. ausgebildete Energieberater) besitzt
meist die Zulassung für die geforderten Anerkennungen. Eine große
Chance bietet auch die nach den Richtlinien des Bundesamts für
Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle durchgeführte Energieberatung. Hier
gibt es sogar Beratungsleistungen die staatlich finanziell gefördert
werden.
Häufig führen gerade diese konkreten
Beratungen zur Darstellung individueller Modernisierungsmöglichkeiten
bestimmter Gebäude. Sicher ein guter Weg um finanzielle Hilfen optimal
ausnutzen zu können.
Natürlich ist die Notwendigkeit dieser
finanziellen Hilfen häufig auch sehr umstritten. Allerdings ist
erkennbar, dass gerade diese Art der Förderung in vielen Fällen erst
den Anstoß zu energetischen Modernisierungen gibt. Der staatliche
Anreiz erreicht also seine Ziele und gleichzeitig wird ein wichtiger
Beitrag zum Klimaschutz geleistet.