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Aktuelles
29.März 2008 Heizen ist in den vergangenen drei
Jahren um rund ein Drittel teurer geworden. Die Preisentwicklung fiel
jedoch regional sehr unterschiedlich aus, wie der Energiedienstleister
Techem festgestellt hat. Die Preisspanne
reicht von zwölf Euro pro Quadratmeter Wohnfläche in Bremen bis zu
9,40€ in Schwerin. Im Durchschnitt müssen die Bewohner 10,83€ für
das Beheizen eines Quadratmeters ausgeben. Und während bundesweit
steigende Preise verzeichnet wurden, sind in Würzburg die Heizkosten
leicht gesunken. Im Schnitt mussten
die Deutschen 769€ für ihre warme Stube (71m²) zahlen, gegenüber von
vor drei Jahren (585€) ist das eine Steigerung um 32%. Trotz eines
knapp 20-prozentigen Anstiegs der Heizölpreise von 0,46€ pro Liter
(Heizperiode 05/06) auf 0,55€ pro Liter in 06/07 stiegen die Heiz-
und Warmwasserkosten im Vergleich zum Vorjahr nur um 5,1% an. Diese
Daten ermittelte Techem, ein europaweit tätiges
Dienstleitungsunternehmen, bei Erfassung und Abrechnung von Energie
und Wasser, aus den Heizkosten von rund 410000 Wohnungen in 40000
Mehrfamilienhäusern. Dass die Preisentwicklung des Öls nicht voll
durchschlug, verdanken die Haushalte dem um 10,6% gesunkenen
Verbrauch und den konstant gebliebenen Nebenkosten wie Wartung,
Strom und Schornsteinfeger.
Pressemitteilung HAZ:
29.03.2008
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- 3.Januar 2008
- 100 Dollar – der Ölpreis steigt und
steigt
- Der Preis für das Rohöl hat sich
innerhalb eines Jahres fast verdoppelt – und die Anleger weichen auf
Gold aus.
- Der Ölpreis erreichte erstmals in
der Geschichte den Preis von 100 Dollar je Barrel.
Politische Spannungen und geringe Vorräte in
den USA haben am ersten Handelstag des Jahres den Ölpreis erstmals
in der Geschichte auf 100 Dollar je Barrel getrieben. An der New
Yorker Rohstoffbörse wurde diese psychologisch wichtige Marke
gestern exakt erreicht. Innerhalb eines Tages stieg der Preis damit
um 3,50 Dollar.
Auch in London verteuerte sich das Rohöl am Mittwoch deutlich. Das
Barrel (159 Liter) legte um rund drei Dollar zu und notierte bei
97,50 Dollar. Damit hat sich der Ölpreis innerhalb eines Jahres fast
verdoppelt. Anfang Januar 2007 lag er bei 55 Dollar.
Der Ölpreis wird seit Jahren vom steigenden weltweiten Verbrauch in
die Höhe getrieben, vor allem der Boom in China hat dort einen
kräftigeren Öldurst ausgelöst. Gleichzeitig treiben viele
geopolitische Sorgen den Ölpreis weiter in die Höhe: Spannungen
zwischen dem Westen und dem Großförderer Iran, Unruhen und Attentate
im ölreichen Irak, Rebellenangriffe auf Pumpanlagen in Nigeria.
Bei einer Serie von Angriffen mutmaßlicher Rebellen auf den
nigerianischen Ölhafen Port Harcourt waren am Neujahrstag 18
Menschen getötet worden. Auch aus dem Opec-Land Algerien wurde ein
Anschlag gemeldet. Zudem wirkt sich die explosive Lage in Pakistan
auf die Rohstoffbörsen aus. Heute wird außerdem mit neuen Zahlen zu
den Öllagerbeständen in den USA gerechnet. Analysten sagen einem
Rückgang voraus – während gleichzeitig ein strenger Winter erwartet
wird.
Gefragt war bei den nervösen Anlegern auch Gold. Der Preis für das
Edelmetall stieg in New York und London um rund drei Prozent auf ein
Rekordniveau von etwa 860 Dollar je Feinunze. „Der schwache Dollar,
die steigenden Ölpreise sowie die geopolitischen Spannungen nach der
Ermordung von Benazir Bhutto vorige Woche kommen dem Gold als
sicherer Anlagehafen entgegen“, erklärten Händler. 2007 hatte der
Goldpreis schon mehr als 30 Prozent zugelegt. Von den hohen Preisen
bei Rohstoffen wie Öl geht eine Inflationsgefahr aus, was die
Risikoneigung vieler Investoren verringert. Folglich schichten sie
ihre Anlagen aus Aktien in weniger riskante Investments wie Gold um.
Deutsche Autofahrer bekommen den hohen Ölpreis wegen des im
Vergleich zum Euro schwachen Dollar derzeit nur abgemildert zu
spüren. Sollte sich der Dollar erholen, dürfte sich dies ändern.
Dass die Rohölpreise langfristig wieder sinken, ist indessen nicht
zu erwarten. Während die weltweite Nachfrage weiter steigt, ist nach
Ansicht von Experten der Zeitpunkt der höchsten Förderung in den
nächsten fünf bis zehn Jahre erreicht. Von da wird das Angebot immer
knapper, was die Preise unweigerlich weiter steigen lassen wird.
Pressemitteilung HAZ:
03.01.2008
29.Dezember 2008
Weniger Energie verbraucht
Niveau der siebziger Jahre
erreicht / Milde Winter helfen sparen Hamburg/München
(dpa/ap). Der Energieverbrauch in Deutschland ist trotz des
starken Wirtschaftswachstums in diesem Jahr um rund 5 Prozent
zurückgegangen. Er bewege sich damit auf dem gleichen Niveau wie
Ende der siebziger Jahre, berichtete ExxonMobil. Der Ölkonzern
erklärt den Rückgang mit milden Temperaturen und dem Einsatz
sparsamerer Technik.
Der Ölverbrauch ging sogar um fast 10 Prozent auf 102 Millionen
Tonnen zurück. Das sei zum großen Teil auf den geringen
Heizölverbrauch zurückzuführen. Aber auch von Benzin und Diesel
wurde erneut weniger verkauft. Der Absatz von Heizöl brach um mehr
als ein Drittel auf 17 Millionen Tonnen ein. Viele Haushalte
hatten sich 2006 mit Heizöl eingedeckt, um der Erhöhung der
Mehrwertsteuer zum Jahresbeginn zu entgehen. Da der Winter zum
Beginn ebenso wie zum Ende des Jahres mild war, mussten weniger
Heizölkunden als sonst nachkaufen. Inzwischen seien die Tanks
allerdings relativ leer. Im nächsten Jahr dürfte der Heizölabsatz
deshalb wieder zunehmen.
Der Verkauf von Ottokraftstoffen schrumpfte um 4,2 Prozent auf
21,6 Millionen Tonnen, was dem langfristigen Trend entspricht.
Moderne Motoren verbrauchen weniger Sprit, außerdem werden
mittlerweile ebenso viele Diesel-Fahrzeuge wie Benziner neu
zugelassen. Weil sie in der Regel höhere Laufleistungen haben,
wird insgesamt aber erheblich mehr Diesel- als Ottokraftstoff
verbraucht. Der Dieselabsatz stieg leicht auf 29,2 Millionen
Tonnen. Der Absatz von Normalbenzin verringerte sich um knapp 7
Prozent und machte rund ein Viertel des Benzinabsatzes aus. Seit
die Ölkonzerne für Normalbenzin den gleichen Preis verlangen wie
für Super, geht der Anteil aber stark zurück.
Der ADAC hat im vergangenen Jahr die Benzinpreise beobachtet und
festgestellt, dass sich die regionalen Unterschiede übers Jahr
ausgleichen. In Kassel als Stadt mit den teuersten Tankstellen
habe Super im Jahresdurchschnitt 1,36 Euro gekostet und somit nur
1,6 Cent mehr als in der billigsten Stadt, Hamburg. Im
Jahresverlauf gab es jedoch heftige Schwankungen.
Entsprechend dem geringeren Verbrauch nahmen auch die Rohölimporte
um rund 3 Prozent auf 107 Millionen Tonnen ab. Wichtigste
Lieferanten blieben Russland und seine Verbündeten mit einem
Anteil von knapp 45 Prozent. Dahinter folgen Norwegen,
Großbritannien und Libyen.
Den Durchschnittspreis für ein Barrel (159 Liter) Rohöl der Sorte
Brent hat der Konzern mit 72 Dollar errechnet. Dahinter verbirgt
sich eine Schwankungsbreite von 54 bis 93 Dollar am Rotterdamer
Spotmarkt. Gestern ließ zwar die Unruhe nach der Ermordung der
pakistanischen Oppositionsführerin Benazir Bhutto den Preis wieder
steigen, die 100-Dollar-Marke wurde aber auch zum Jahresende nicht
erreicht.
Pressemitteilung:
HAZ 29.12.2007
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29.Dezember 2007
- Kartellamt prüft Strompreise
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Das Bundeskartellamt
will wegen der angekündigten Strompreiserhöhungen aktiv werden. Eine
neue Abteilung solle ab Anfang 2008 einen „möglichen
Preishöhenmissbrauch“ durch Strom- und Gasversorger untersuchen.
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Das, kündigte Behördensprecherin Silke
Christina Kaul in einem Medienbericht an diesem Sonnabend an.
Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) rät den Verbrauchern zum
Wechsel des Stromanbieters. Die Konzerne selbst rechnen wegen neuer
gesetzlicher Vorgaben mit geringeren Entgelten für die Nutzung ihrer
Netze. Ob dies an die Kunden weitergegeben wird, ist aber unsicher.
- Pressemitteilung:
HAZ 29.12.2007
- 5. Juli 2007
EnEV 2007 beschlossen: Energieausweise werden ab Juli 2008 Pflicht
Die Bundesregierung hat
den vom Bundesrat vorgeschlagenen Änderungen der Regierungsvorlage zur
Einführung von Energieausweisen auch für Bestandsgebäude zugestimmt.
Eigentümern, Vermietern und
Ausstellern stehen jetzt verlässliche Rahmenbedingungen für die
Ausstellung von Energieausweisen zur Verfügung. Die für Neuvermietung
und Verkauf von Wohnungen und Gebäuden geltende Verpflichtung zur
Vorlage eines Energieausweises kann damit wie geplant stufenweise für
die verschiedenen Wohngebäudetypen ab dem 1. Juli 2008 in Kraft treten.
Pressemitteilung:
dena (Deutsche Energie Agentur)
3. März 2007
Tiefensee:
Durch Gebäudesanierung bis 2020 40 Milliarden Euro Heizkosten
sparen
"Hausbesitzer
und Mieter in Deutschland können bis zum Jahr 2020 rund 40
Milliarden Euro Heizkosten einsparen - wenn sie die Möglichkeiten
der Gebäudesanierung ausnutzen," sagte Bundesbauminister
Wolfgang Tiefensee heute bei der ersten Jahresbilanz des CO2-Gebäudesanierungsprogramms
in Berlin. Für den Herbst kündigte Tiefensee einen jährlichen CO2-Energiereport
an. Durch Gebäude entstehen rund 20 Prozent der CO2-Emissionen
in Deutschland.
Im Jahr 2006
wurden 265.000 Wohnungen und Eigenheime saniert. Für gedämmte Wände
und Dächer, dichte Fenster und neue Heizungsanlagen konnten
gemeinsam mit der KfW-Förderbank 1,5 Milliarden Euro für die
Verbilligung von Krediten und für Tilgungszuschüsse zur Verfügung
gestellt werden. Damit konnten Kredite von 9,4 Milliarden Euro
zugesagt und insgesamt Investitionen in Höhe von 11 Milliarden Euro
ausgelöst werden.
"Insgesamt
konnten so rund 900.000 Tonnen Kohlendioxid-Ausstoß vermieden
werden. Die Gebäudesanierung ist gut fürs Klima und für die
Wirtschaft," so Tiefensee. "Von dem Programm profitiert
vor allem auch das heimische Handwerk. Jede investierte Milliarde
Euro sichert und schafft 25.000 Arbeitsplätze. Und wir schaffen
neue Möglichkeiten für Innovationen auf wichtigen Technologie- und
Zukunftsfeldern. Mit gut isolierten Wohnungen und Häusern können
die Heizkosten beispielsweise für eine 83 Quadratmeter große
Mietwohnung um bis zu 500 Euro gesenkt werden. Die beste Energie ist
die, die eingespart wird."
Tiefensee kündigte
einen jährlichen CO2-Energiereport an. Der Report soll
aufzeigen, welche Energiekosten entstehen, wie sich die Heiz- und
Benzinkosten künftig entwickeln und wo Einsparpotenziale für
Wohnen und Verkehr liegen. Tiefensee wird den CO2-Energiereport
erstmals im Herbst vorlegen.
Pressemitteilung BMVBS
- 5.Januar 2007
- Stadtwerke-Chef
rechnet mit weiter hohen Gaspreisen
- Nach Einschätzung der
Stadtwerke Hannover können die Verbraucher nicht mit deutlich
sinkenden Gastarifen rechnen. „Die Preisentwicklung wird sich
stark an der Verfügbarkeit von Importmengen und damit am Weltmarkt
orientieren“, sagte Vorstandschef Michael Feist am Donnerstag.
„Ich rechne daher nicht mit signifikanten Ausschlägen.“ In
einem bundesweiten Preisvergleich des Bundeskartellamtes landen die
Stadtwerke nur im Mittelfeld. Feist erklärt das mit spezifischen
Sonderlasten. So richtet sich die Höhe der Konzessionsabgabe nach
der Einwohnerzahl, zudem werde der Leitungsbau in einer Großstadt
durch U-Bahnen, Brücken und Trümmerschutt aus dem Zweiten
Weltkrieg verteuert.
- Artikel
HAZ 05.01.2007
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- 5.Januar 2007
- Rekordjahr
für Erneuerbare
Das Jahr 2006 ist in
Deutschland ein Rekordjahr für die Nutzung von erneuerbaren
Energien gewesen. Wind, Wasser, Sonne, Bioenergie und Erdwärme
trugen stärker als je zuvor zur Energieversorgung bei, wie der
Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) in Berlin mitteilte. Ihr
Anteil am gesamten Energie-Endverbrauch – in den Bereichen
Strom, Wärme und Kraftstoffe – sei von 6,8 Prozent im Vorjahr
auf 7,7 Prozent gestiegen.
- Artikel
HAZ 05.01.2007
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- 13.Dezember 2006
- 50 Prozent mehr
für Gas
- Die Gaspreise sind
innerhalb von fünf Jahren um fast 50 Prozent gestiegen. Für eine
Kilowattstunde berechneten die Versorger im Jahr 2005
durchschnittlich 4,39 Cent - und damit etwa 46% mehr als noch im
Jahr 2000, wie das statistische Bundesamt mitteilte. Dagegen waren
die Gaspreise für private Haushalte von 1991 bis zum Jahr 2000
vergleichsweise gering von 2,87 Cent auf 3 Cent gestiegen.
- Artikel
HAZ 13.12.2006
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- 14. November 2006
- Energieverbrauch
privater Haushalte weiter gestiegen
- Private Haushalte
gehen noch immer zu verschwenderisch mit Energie und Fläche um. Das
belegen Zahlen aus der Umweltökonomischen Gesamtrechung (UGR) des
Statistischen Bundesamtes, die heute auf einer
gemeinsamen Pressekonferenz mit dem Umweltbundesamt (UBA) in Berlin
vorgestellt wurden. Danach ist der Energieverbrauch deutscher
Haushalte für Wohnen von 1995 bis 2005 um 3,5 Prozent gestiegen.
Neben zunehmenden Wohnflächen ist ein weiterer Grund hierfür die
wachsende Ausstattung der Haushalte mit Elektrogeräten. UBA-Präsident
Prof. Dr. Andreas Troge: „Sollte unser Energiehunger weiter
wachsen, so könnten wir dem Klimawandel kaum begegnen. Wir müssen
in Deutschland den gesamten Energiebedarf bis 2050 halbieren. Die
privaten Haushalte können dazu einen wichtigen Beitrag leisten.“
Auch beim erhöhten Flächenverbrauch ist keine Trendwende in Sicht:
In den vergangenen zehn Jahren wuchs die Wohnfläche für private
Haushalte um etwa 13 Prozent.
- Pressemitteilung
Umweltbundesamt
- 6. November 2006
- Die Zeit für einen
wirksamen Klimaschutz verrinnt
- Klimagipfel in
Nairobi: Binnen zehn Jahren müssen die Weichen für den Klimaschutz
gestellt werden. Denn sonst, so warnen Experten, wird sich die Erde
dramatisch verändern.
- Zehn Jahre. Wenn
Klimaforscher in diesen Tagen Prognosen über die Veränderungen auf
der Erde vorlegen, dann hört man immer häufiger eine erschreckend
kleine Zahl. Gerade mal zehn Jahre geben die Wissenschaftler der
Menschheit noch, einen wirksamen Klimaschutz einzuleiten. Und wenn
man überlegt, dass dieses Thema seit dem Erdgipfel von Rio de
Janeiro 1992 auf der politischen Agenda steht, dann wirkt die neue
Zeitvorgabe geradezu utopisch. Denn in den 14 Jahren seit Rio de
Janeiro ist kaum etwas erreicht worden. Der Ausstoß
klimaschädlicher Gase ist nicht ernsthaft begrenzt worden, er
steigt inzwischen sogar wieder an. Aber die Wissenschaftler
beschreiben mit ihrer Aussage auch nicht, was politisch möglich,
sondern ganz einfach das, was erforderlich ist - will die Menschheit
den Kampf gegen den Klimawandel nicht völlig verlieren.
- Kurzfassung Artikel
HAZ 06.11.2006
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- 26. Oktober 2006
- Einigung über
zukünftige Energieausweise
- Die Koalition hat sich
zum künftigen Energieausweis für Bestandsgebäude in der zu
novellierenden Energieeinsparverordnung (EnEV) auf folgendes
Ergebnis geeinigt:
- Bis 31. Dezember 2007
gilt die uneingeschränkte Wahlfreiheit zwischen Bedarfs- und
Verbrauchsausweisen für alle Gebäude. Alle Bedarfs- und
Verbrauchsausweise, die in der Übergangszeit zwischen Inkrafttreten
der novellierten Verordnung und dem Ablauf 2007 nach den
Anforderungen der EnEV ausgestellt wurden, haben zehn Jahre Gültigkeit.
- Ab 1. Januar 2008
besteht die Pflicht zum Bedarfsausweis für Gebäude mit bis zu vier
Wohnungen, die vor 1978 und damit vor Wirksamwerden der ersten Wärmeschutzverordnung
errichtet wurden. Ausgenommen von dieser Pflicht werden Wohngebäude,
die in der Zwischenzeit saniert worden sind und mindestens den
energetischen Stand der ersten Wärmeschutzverordnung erreicht
haben; für diese besteht Wahlfreiheit.
- Für alle Wohngebäude,
die nach 1978 errichtet wurden, kann zwischen beiden Ausweisarten
uneingeschränkt gewählt werden.
- Aus Sicht des
Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie ist zu begrüßen,
dass der jetzt gefundene Kompromiss der Koalition über die künftigen
Energieausweise für einen erheblichen Teil der Bestandsgebäude
Wahlfreiheit zwischen Bedarfs- und Verbrauchsausweisen vorsieht. Mit
dieser Lösung wird ein angemessener Anreiz für energetische
Sanierungen gesetzt und damit verstärkt auf die notwendige
Verbesserung der Energieeffizienz im Gebäudebereich hingewirkt.
- Pressemitteilung
BMWi
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